Newsletter April 2026



Metaforum SommerCamp 2026 – Frohe Ostern – Seminarleitende im Interview


Liebe Freundinnen und Freunde des Metaforum SommerCamps,

Ostern symbolisiert Hoffnung, Neubeginn und Auferstehung. Schon in der vorchristlichen Zeit gab es zur Zeit der Tagundnachtgleiche diese Tradition, dass das Licht die Dunkelheit besiegt und das erneute Blühen der Natur den Winter überwindet. Seit den 1960er-Jahren haben aus Großbritannien kommend die Menschen begonnen, in den sogenannten Ostermärschen für den Frieden zu demonstrieren. In einer Zeit, in der in verschiedensten Regionen der Welt Kriege geführt werden, autoritäre Politiker:innen und Parteien auf dem Vormarsch und die Rüstungskonzerne so umsatzstark wie noch selten sind, könnte einem die Hoffnung abhanden kommen. Umso wichtiger finden es wir vom Metaforum SommerCamp, bewusst auf Orte des Dialogs, der Begegnung und der Hoffnung auf friedvollere und demokratische Entwicklungen zu fokussieren. 

Es mag angesichts der herausfordernden Zeit vielleicht dem einen oder der anderen naiv oder in der Wirkung kaum der Rede wert vorkommen, wenn in einer überschaubaren Community jährlich systemisch Interessierte zusammenkommen, um mit- und voneinander zu lernen. Gleichzeitig können wir alle einen Unterschied machen, dort wo wir tätig sind. Und dieser vielleicht kleine Unterschied kann ein Beitrag sein für mehr Menschlichkeit, Würde und Demokratie. Oder wie Vaclav Havel es so unverwechselbar gesagt hat: «Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.» 

In diesem Sinne wünschen wir Euch alle ein hoffnungsvolles und frohes Osterfest! 

Auch im Oster-Newsletter stellen wir Euch wieder drei spannende Seminare über Interviews mit den Seminarleitenden näher vor. 

Wir haben die Seminarleitenden gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Deines Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?

  • Erzähle uns etwas über Dich, das die KI über Dich nicht weiß! 

Im aktuellen Newsletter berichten Jennifer Frank-Schagerl und Markus Frank-Schagerl, dass ihr Seminar «Wirkungsvolle Coachingtools für Trainings, Workshops & Gruppensettings» davon lebt, viele verschiedene Methoden zu vermitteln, um gerade die Metaziele Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung in unterschiedlichen Phasen eines Trainings zu unterstützen. Und Ihr erfahrt etwas über die Dynamik eines professionellen und privaten Paars.

Annette Fürst erzählt, dass die Teilnehmenden in ihrem Seminar «Teambuilding goes Hypnose» lernen, wie Trance-Elemente in Teamentwicklungen gezielt eingesetzt und dann auch in die Alltagsrealität übersetzt werden können. Und sie schildert, wie sie als Kind aus einer körperlichen Einschränkung Ressourcen für ihr heutiges Tun und Wirken entwickeln konnte.

Dass Kooperation mit anderen nur gelingen kann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, könnt Ihr im Interview über das Seminar «Imaginäre Körperreisen: Tiefe Einblicke in dich als Wunderwerk Mensch» von Sabine Fruth und Michaela Knorr erfahren. Sie erzählen, wie die Imaginären Körperreisen die Begegnung mit inneren Anteilen und deren wertschätzende Annahme fördern, was die innere Kooperation stärkt und jene nach außen erst ermöglicht. 

Schließlich weisen wir Euch darauf hin, dass der Early-Bird-Rabatt von 10% nur noch bis zum 27.4.2026 läuft, und wir Euch empfehlen, diese letzte Rabattmöglichkeit für das diesjährige SommerCamp zu nutzen, um in Eurem Wunschseminar Ideen, Inspiration und Impulse zu bekommen!

Wir wünschen Euch viel Freude beim Lesen des Newsletters!


Herzliche Grüße Julia Andersch METAFORUM - Programm & Marketing


Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Eures Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?

De facto ist die Antwort auf die Frage exakt das Versprechen, das wir in unserem Kurs anbieten und der Grund, warum es unseren Kurs überhaupt gibt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass durch den Einsatz von gezielten Methoden, angereichert aus der Coaching-Schatzkiste, jedes Training "runder" und "effektvoller" und "freudvoller" verlaufen kann.

Wir haben Methoden für den Seminarbeginn, die Kooperation und Wertschätzung steigern, wir haben Methoden für "schwierige Seminarphasen" um Erkenntnisse zu erzielen und ein reflektiertes Weitermachen zu ermöglichen, und wir haben zahlreiche Methoden die kreative und sichere Lernräume schaffen, um die Potenzialentfaltung auf ein neues Level zu heben. An dieser Frage kann man im Sommer definitiv unseren Seminarerfolg messen. Wir freuen uns drauf.

Vor allem auf das Ausprobieren mit all unseren Teilnehmenden und das gemeinsame Eintauchen in die spannende Methodik. 

Erzählt uns etwas über Euch, das die KI über Euch nicht weiß!

Es kann als Paar durchaus herausfordernd sein, die gemeinsame Arbeit immer präsent zu haben. Schon oft haben wir an unangemessenen Paar-Orten (Ehebett z.B.) über Firmenthemen gesprochen. Wir haben nun ein Sparschwein, um das zu umgehen: 10 Euro für jedes Firmenthema im Paarsetting 🙂

Die positive Seite der Medaille ist jedoch: Da wir Training, Beratung und Coaching als gemeinsame Leidenschaft teilen, diskutieren wir oft auch intensiv über unsere Trainings, etwa darüber welche Methodik wann wirklich Sinn macht. Und auch wenn das manchmal wirklich nervig ist, dieser Austausch hält unsere Arbeit reflektiert, frisch und praxisnah, und einige unserer besten Seminarideen sind beim gemeinsamen Spazierengehen, Musizieren oder Lachen entstanden. Dinge, die keine KI planen kann 😉!


«Teambuilding goes Hypnose» mit Annette Fürst vom 30.7. bis 31.7.2026

Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Deines Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?

Mein ganzes Seminar dreht sich darum, mit Hypnose/Mentaltraining Teambuilding zu bereichern. Es geht ganz besonders darum Ressourcen und Selbstreflexion im Team durch innere Bilder zu ermöglichen.

Natürlich geht es auch darum, den Teilnehmenden unterschiedliche Ansätze/Interventionen zu vermitteln und gleichzeitig werden wir viel Selbsterfahrung machen. Neben Trancen geht es im Anschluß darum, wie die Inhalte der Trance mit einem Team umgesetzt werden können.

Man könnte fast sagen, dass es in „Teambuilding goes Hypnose“ um genau diese Themen geht: Kooperation, Wertschätzung und Potentialentfaltung. Und gerade weil wir uns besonders mit diesen Themen beschäftigen, profitieren alle Teilnehmenden besonders davon. Im Workshop wird die Grundlage dazu gelegt, mit Teams zu diesen Themen und zu Hypnose zu arbeiten. Und wie heißt es doch: Wir lernen und verinnerlichen Themen immer dann besonders, wenn wir sie selbst vermitteln. 

Erzähle uns etwas über Dich, das die KI über Dich nicht weiß!

Als Kind hatte ich eine körperliche Behinderung. Mein rechtes Bein ist nicht richtig mitgewachsen und war im Alter von ca. 10 Jahren sieben Zentimeter zur kurz. Schon früh musste ich daher als Ausgleich eine Schuherhöhung tragen. Meine körperliche Behinderung ist im Vergleich mit anderen Menschen nicht so stark ausgeprägt gewesen, und doch habe ich sehr viel Ausgrenzung erlebt. „Kurzbein“ und „Krüppel“ haben meine Mitschüler mir hinterhergerufen. Im Sport war ich nie gut. Außer im Skifahren. Das hat mir trotz Beinverkürzung sehr viel Spaß gemacht und beim einen oder anderen Skirennen war ich auch recht erfolgreich. Mit viel Freude war ich im Winter an vielen Wochenenden mit dem Skiclub unterwegs und bin die Hänge hinunter gesaust. So mancher Erwachsener meinte, ich sei eine wahre Rennsau, und ich wurde oft für einen Jungen gehalten.

Die Beinverkürzung und Schiefstellung meines Knies wurde über ca. fünf Jahre in Rummelsberg behandelt. Das bedeutete oft mehrere Monate Krankenhausaufenthalt. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Es war mehr als herausfordernd, und ich beschloß im Alter von ca. 13 Jahren Psychologie zu studieren, damit andere Kinder niemals das erleben müssen, was ich durchgemacht habe. Meine Idee war, Kinder im Krankenhaus zu begleiten. Man könnte also sagen, dass am Vorurteil „Psychologie studieren nur die, die einen an der Waffel haben“, was dran ist.

Auch wenn es viele schlimme Momente gab, in Rummelsberg hatten wir auch tolle Zeiten. Dort war nicht das Aussehen wichtig, nicht die Noten im Sport oder wie schnell man rennen konnte. Dort war wichtig, sich um andere zu kümmern und füreinander da zu sein. Ich habe viele sehr schöne Erinnerungen an gemeinsames Kochen in der Schwesternküche und lange Spieleabende. Über die vielen Monate entstanden Freundschaften mit Patient:innen aus aller Welt. Meist haben wir uns in den nächsten Ferien wieder getroffen.

Rückwirkend kann ich sagen: Ich wäre nicht der Mensch, der ich heute bin, wenn ich diese Zeiten nicht erlebt hätte. Sie haben mich gefordert und sie haben mich stärker und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Ich bin dankbar, dass ich heute zwei gleich lange Beine habe.


Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Eures Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?

Eine gute Kooperation mit anderen kann nur erfolgen, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin - wenn ich authentisch zu mir stehen kann, genauso, wie ich bin. In den Imaginären Körperreisen entdecken wir uns selbst auf einer völlig neuen Ebene: Wir lernen, wie wir „ticken“, was uns selbst ausmacht und worin unsere Stärken sind. So können wir zuerst mit allen inneren Anteilen in uns selbst kooperieren und im inneren Team entdecken, wer wir eigentlich sind und entscheiden, was wir tatsächlich möchten.

Wenn wir unserem inneren Schweinehund ebenso imaginär begegnen können, wie einem inneren Coach oder unserer inneren Weisheit, dann können wir Strategien entwickeln, die ganz individuell auf die eigenen Probleme und Fähigkeiten zugeschnitten sind. Im nächsten Schritt entscheiden wir dann, wer dann in Kontakt mit Personen im Außen treten soll, damit wir bestmöglich kooperieren können – auch in schwierigen Situationen. Viele Tools der Egostate- und auch der systemischen Therapie können in den Körperreisen genutzt werden.

Während der Imaginären Körperreisen kommunizieren wir mit unserem Unbewussten und nutzen die Symbolik, die unser Gehirn für alles, was in uns passiert, konstruieren kann. Dies wirkt spielerisch und leicht, da es eng an natürliche Trancephänomene anknüpft. Gleichzeitig machen wir aber tiefe Erfahrungen und erleben intensive innere Prozesse. Eine Kombination, die man nur nachvollziehen kann, wenn man es ausprobiert hat.

Oftmals hindern uns festsitzende Glaubenssätze daran, das eigene Potenzial entfalten zu können. Leider sind wir immer wieder geprägt von inneren Sätzen wie „Du schaffst das nicht!“, „Übernimm dich nicht!“, „Bilde dir bloß nicht ein, dass du…!“ oder ähnliches. Diese Glaubenssätze kommen zum Großteil von außen, wurden uns eingetrichtert und wirken ein Leben lang. In der besonderen Widerstandsarbeit der Körperreisen werden diese Sätze nachhaltig verabschiedet, und anschließend kann sich das eigene Potenzial wunderbar entfalten und die Selbstwahrnehmung ändert sich:

Das Ziel ist, sich (wie auch alle anderen Menschen) als ganz besonderes Individuum wahrzunehmen. Wir stärken die Selbstwirksamkeit und die Wertschätzung der eigenen Person im Sinne von: „Ich bin genau richtig, so wie ich bin!“ 

Erzählt uns etwas über Euch, das die KI über Euch nicht weiß!

Sabine: Ich genieße es, mit 66 Jahren allmählich zu „den Alten“ zu gehören. Und dabei habe ich ganz langsam das Gefühl, bei mir selbst angekommen zu sein und bin dankbar, dass ich aber auch noch mitten im Prozess bin. Dank der vielen Selbsterfahrung kann ich inzwischen Hamsterräder stillstehen lassen, Partys nicht besuchen, weil ich gerade zu faul bin und immer wieder last-minute durchpowern, obwohl ich doch bereits alles früher hätte erledigen können.

Trotz der vielen unangenehmen Dinge der heutigen Zeit genieße ich mein Leben und erfreue mich an vielen Kleinigkeiten. Ich liebe die Bewegung in der Natur, intensiven Kontakt zu meiner wundervollen Familie und vielen tollen Freunden. Mein Lebensmotto ist „Lebe jetzt!“

Die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Erkenntnisse an andere weitergeben zu können, erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit. Meinen Klient:innen bin ich ebenfalls sehr dankbar für die unzähligen Geschenke ihrer inneren Bilder, die mich mehr faszinieren als jeder Krimi.

Dazu kommt eine große Demut vor dem Leben, den Menschen an und in sich, sowie der Natur als Großes-Ganzes.

Michaela: Was eine KI über mich nicht wissen kann, sind die vielen persönlichen Erfahrungen und Haltungen, die mein Leben geprägt haben, und die ich in die Begleitung von Menschen einbringe.

Humor spielt dabei eine wichtige Rolle für mich. Ich schätze die Leichtigkeit, die entsteht, wenn ich mich selbst und andere so annehmen kann, wie wir sind. Dinge gelassen zu betrachten und auch einmal darüber zu schmunzeln, hilft mir im Alltag sehr. Diese Haltung durfte ich während meines Studiums besonders vertiefen – unter anderem im Fach Pantomime und Bewegungskultur. Dort habe ich erfahren, wie befreiend es sein kann, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Gleichzeitig habe ich auf der „Bühne der Seminare“ gelernt, gut für mich selbst zu sorgen und diese Fähigkeit auch anderen Menschen zu vermitteln.

Ein weiterer Teil meiner Geschichte ist meine langjährige Meditationserfahrung. Seit über 40 Jahren begleitet mich die Meditation und hat mir in vielen Situationen geholfen, innezuhalten, wahrzunehmen und aufmerksam zu beobachten. Sie unterstützt mich dabei, mit Klarheit und Ruhe auf das Leben zu schauen.

Ich bin außerdem ein bewegungsfreudiger und naturverbundener Mensch, der die Einfachheit schätzt. Diese Haltung prägt nicht nur mein eigenes Leben, sondern auch die Art, wie ich mit anderen arbeite. Es berührt mich immer wieder tief, wenn Menschen sich ihren eigenen inneren Bildern öffnen und dadurch mehr inneren Frieden und Selbstakzeptanz finden. Genau diese Momente sind für mich besonders wertvoll in der Begleitung von Menschen.


Nur noch drei Wochen – Early-Bird-Rabatt von 10% bis zum 27.4.2026

Ihr findet hier das Gesamtprogramm in der Übersicht. Bis zum 27.4.2026 läuft der letzte Early-Bird-Rabatt von 10%. Angesichts der schon sehr zahlreichen Buchungen empfehlen wir Euch, Euer Wunschseminar bald zu buchen und wünschen Euch viel Freude beim Stöbern in unserem Seminarangebot. Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen. Unsere Kundenbetreuung unterstützt Euch bei Fragen gerne!


Metaforum SommerCamp GmbH 
Spannortstrasse 7 
6003 Luzern, Schweiz 
Telefon: 0041 (0)32 510 27 37 

E-Mail: info@metaforum.com 
Internet: www.metaforum-sommercamp.com 

Handelsregistereintrag HR01-1005258430 beim Amtsgericht Luzern 
Geschäftsführende: Julia Andersch und Oliver Martin 


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