2. Newsletter Mai 2026
Metaforum SommerCamp 2026 – Seminarleitende im Interview
Liebe Freundinnen und Freunde des Metaforum SommerCamps,
auch im heutigen Newsletter stellen wir Euch wieder drei Seminarleitende des kommenden SommerCamps vor, indem sie über sich und ihre Seminare zwei Fragen beantworten:
Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Deines Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?
Erzähle uns etwas über Dich, das die KI über Dich nicht weiß!
Im Aktuellen Newsletter erläutert Ingo Wölfl, dass ihn die Begegnungen mit den einzelnen Menschen und ihrer Individualität und mit Gruppen antreiben, weil jede und jeder mit der jeweils eigenen Geschichte Lernchancen bietet – auch für ihn als Seminarleiter. Ihr erfahrt in seinem Interview, wie sein Seminar «Systemisches Coaching Basiskurs» mit innerer Beweglichkeit und innerem Leuchten zu hat, und wie Fliegenfischen mit Coaching zusammenhängt.
Angelika Ißlinger erzählt, dass die Teilnehmenden in ihrem Seminar «Wege zur eigenen Kraft, Zentrierung und seelischen Klarheit - Universelle Energiequellen individuell nutzen» die Grundlagen dafür kennenlernen werden, wie sie sich in ihrer individuellen Art und Weise mit den universellen Energiequellen verbinden können und dadurch lernen können, ihr Potenzial besser auszuschöpfen.
Wie Sprache, die Raumgestaltung, Farben oder Düfte uns unwillkürlich beeinflussen, berichtet Prof. Dr. Dr. Christa Kolodej in ihrem Interview. In ihrem Seminar «Priming – Stärkende Räume entstehen lassen» erfahren die Teilnehmenden durch Impulse und Übungen, wie wir uns selbst und unsere Kund:innen durch Priming in Hinblick auf Ziele und Wohlbefinde stärken können.
Wir wünschen Euch viel Freude beim Lesen des Newsletters!
Herzliche Grüße Julia Andersch METAFORUM - Programm & Marketing
«Systemisches Coaching Basiskurs» mit Ingo Wölfl vom 20.7. bis 24.7.2026
Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Deines Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?
Coaching-Ausbildungen zu leiten ist für mich kein Beruf, den ich ausübe. Es ist ein Privileg, das ich lebe. Was mich antreibt? Die Begegnung. Jede Gruppe ist anders, jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte mit — und genau darin liegt das Spannende. Ich lerne bei jeder Ausbildung selbst dazu. Ich habe mir angewöhnt, nicht nur zu fragen: Was nehmen die Teilnehmenden mit? Sondern auch: Was nehme ich mit? Lernen ist keine Einbahnstraße — auch nicht für den, der vorne steht. Mir ist wichtig, dass der Coach nicht zum „Tooligan" verkommt.
Systemisches Coaching bedeutet: Ich entwickle eine Haltung, eine innere Beweglichkeit — und aus dieser Haltung heraus entstehen inspirierende Fragen und passende Interventionen. Dann entsteht auf beiden Seiten, was ich gerne ein inneres Leuchten nenne. Die meisten Teilnehmenden kommen mit dem Gedanken: Ich lerne jetzt Techniken. Und dann stellen sie fest — da passiert noch etwas anderes. Sie entdecken Neues an sich selbst. Nicht weil wir sie bearbeitet haben, sondern weil sie sich selbst neu begegnet sind. Das fachliche und das persönliche Wachstum sind im systemischen Coaching untrennbar. Wer anderen Menschen zu sich selbst verhelfen will, ist im gleichen Maße eingeladen, sich selbst kennenzulernen.
Wenn mich jemand fragt, was der Kern meiner Arbeit ist, sage ich: Es geht darum, dass Menschen zu sich selbst „Ja" sagen können und mit anderen gut in Verbindung gehen können. Dass sie spüren — ich bin ganz in Ordnung. Gelingt das bei sich selbst, wird es auch leichter bei anderen. Die eigene Entwicklung wird als sinnstiftend erlebt, nicht als Korrektur. Dies trägt sich dann weiter in die relevanten Bezugssysteme im privaten und beruflichen Umfeld.
Die Teilnehmenden merken, dass ich nicht stur referiere, sondern mitgehe, begleite. Alles, was wir im Kurs behandeln, wird erlebt, geübt und reflektiert. Ich bringe mich selbst ein — meine Erfahrungen, meine Unsicherheiten, meine Freude an der Arbeit. Methoden bekommen erst dann einen Sinn, wenn man spürt, wie sie wirken. Und sie wirken am stärksten, wenn sie aus einer echten Haltung kommen — nicht aus einem Werkzeugkasten, der im richtigen Moment aufgeklappt wird.
Ich liebe Sprache. Ein gut gewähltes Wort kann etwas öffnen, das vorher verschlossen war. Im systemischen Coaching sprechen wir viel über Narrationen — über die Geschichten, die Menschen über sich erzählen. Wenn ich dabei helfe, eine Geschichte neu zu formulieren, verändert sich manchmal die ganze Perspektive. Und ich liebe Musik — sie lehrt mich, dass Rhythmus und Pause gleich wichtig sind. Im Gespräch ist die Stille oft so bedeutsam wie das Gesagte. Wer nur sendet, hört sich selbst.
Erzähle uns etwas über Dich, das die KI über Dich nicht weiß!
Ich bin leidenschaftlicher Fliegenfischer — doch was hat das mit Coaching zu tun? Mehr, als man zunächst denkt. Beim Fliegenfischen kannst du nicht einfach einen Köder ins Wasser werfen und warten. Du musst das Wasser lesen — die Strömung, das Licht, die Jahreszeit, das Verhalten der Fische. Du bist vollständig präsent. Und du lernst, loszulassen: den Wurf machen und dann geschehen lassen. Viele Coaches — ich schließe mich da nicht aus — neigen dazu, zu sehr steuern zu wollen. Aber Begleitung heißt manchmal: die Angel halten und warten. Den anderen in seinem Prozess sein lassen. Impuls geben. Resonanz aufnehmen. Das ist Fliegenfischen. Das ist Coaching.
Meine zweite Leidenschaft ist es, mit dem Camper unterwegs zu sein. Das bedeutet Freiheit und Demut zugleich. Es lehrt mich jedes Mal aufs Neue: Du kannst nicht alles planen. Du musst beweglich sein, offen für das, was kommt. Manchmal ist der schönste Moment der, der gar nicht im Reiseplan stand — eine unerwartete Landschaft, ein Gespräch mit Fremden, eine Nacht, die anders wird als gedacht. Genau diese Qualität versuche ich auch in meine Seminare zu bringen: die Bereitschaft, vom Plan abzuweichen, wenn der Moment etwas Besseres anbietet.
Es geht darum, gut in Bewegung zu sein — einen stimmigen nächsten Schritt zu machen, der neue Sichtweisen ermöglicht. Wenn ich meinen Rhythmus finde — beim Gehen, beim Fischen, im Seminarraum — bin ich in Kontakt mit mir und verstehe mich gleichzeitig als Teil von etwas Größerem.
Ich bin dankbar, dass ich seit über 25 Jahren Menschen begleiten darf. Und dass genau diese Arbeit mich selbst gelehrt hat, mir ein guter Begleiter zu sein. Meine Empfehlung an die Teilnehmenden: Nimm dir ein persönliches Veränderungsvorhaben mit in die Woche — nicht als Hausaufgabe, sondern als Geschenk an dich selbst. Du wirst nicht nur lernen, andere zu coachen. Du wirst auch selbst gecoacht. Das Miteinander in Abano — abends, beim Essen, beim Spaziergang — ist Teil des Lernens. Und du wirst nach dieser Woche anders zurückfahren, als du hingefahren bist.
So viel ist sicher.
Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Deines Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?
Unser Energiesystem ist der Spiegel für viele Bereiche unseres Seins. So vermittle ich in meinem Seminar das nötige Grundlagenwissen, wie wir universelle Energiequellen individuell nutzen können. Hierbei geht es um Frequenzen, Felder und Wechselwirkungen, und jeder hat Fähigkeiten, sie wahrzunehmen. Sobald wir sie bewusster einbeziehen, können wir besser verstehen, wie wir (inter-)agieren, was wir anstreben oder blockieren, was oder wen wir mögen oder meiden, wo unser Potenzial liegt. In diesem Seminar schaffe ich genügend Raum für praktische Erfahrungen beim Aufspüren von Wegen zur eigenen Kraft, zur Zentrierung und seelischen Klarheit. Ich arbeite dabei mit sozial-künstlerischen Methoden, Visualisierungen und Platzankern. Hinzu kommen individuell eingesetzte hypnosystemische, lösungsfokussierte Ansätze. Eine Besonderheit ist die Beschäftigung mit der Hara-Ebene; sie verhilft zu Einblicken in unsere spirituelle Welt und persönliche Willenskraft. Wir erkennen, ob beide mit dem Lebenszweck verbunden sind. Ich greife bei diesem Seminarangebot auf meinen Erfahrungsschatz aus langjähriger Körperarbeit und auf meine Fähigkeit der Wahrnehmung auf energetischer Ebene zurück.
Erzähle etwas über Dich, das die KI über Dich nicht weiß!
Die KI weiß nicht, wie intensiv ich in der Vergangenheit über Symbole und ihren Einsatz in der Coaching- und Heilarbeit geforscht habe – und wie vielversprechend die Ergebnisse sind. Die in Zusammenarbeit mit der Lektorin und Sachbuchautorin Christine Stecher entwickelten Sets von Symbolkarten unterstützen durch ihre Energieinformation. Sie erhöhen die Frequenz im Energiefeld des Coachees und schenken einen inspirierenden Impuls, um innere Blockaden, blinde Flecken, Isolation, Entfremdung, Erstarrung und situationsbedingte Ängste zu überwinden.
Hier ein Beispiel aus der Symbolkarten-Reihe zum Thema Verbindung.
Die Wirkung entfaltet sich im Moment der meditativen Betrachtung.
«Priming - Stärkende Räume entstehen lassen» mit Prof. Dr. Dr. Christa Kolodej vom 30.7. bis 31.7.2026
Wie tragen die Inhalte bzw. Methodik Deines Seminars im Metaforum SommerCamp dazu bei, Kooperation, Wertschätzung und Potenzialentfaltung für die Teilnehmenden zu ermöglichen?
Im Seminar „Priming – Stärkende Räume entstehen lassen“ erfahren die Teilnehmenden, wie Sprache, die Raumgestaltung, Farben oder Düfte uns unwillkürlich beeinflussen. Weitaus mehr unbewusste Einflüsse prägen unser Denken, Fühlen und Handeln, als im Alltag häufig angenommen wird. Die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema ist sehr umfangreich und kann wertvolle Hinweise darauf geben, wie wir uns selbst und unsere Kund:innen durch Priming in Hinblick auf Ziele und Wohlbefinden stärken können. Indem unbewusste Einflüsse bewusstwerden, können wir gezielter handeln und neue Möglichkeiten ausschöpfen. Durch interaktive Übungen, Reflexionen, kollegialen Austausch und praxisnahe Experimente erleben die Teilnehmenden unmittelbar, wie Priming Vertrauen, Kooperation und kreative Zusammenarbeit stärkt. Auf diese Weise entsteht ein tieferes Verständnis dafür, wie der Kontext, die Sprache und die innere Haltung Prozesse unterstützen können.
Erzähle etwas über Dich, das die KI über Dich nicht weiß!
Als ich das erste Buch zum Thema des Seminars geschrieben habe, war mir schnell klar, dass die Inhalte so umfassend sind, dass ich dem ein weiteres folgen lassen würde. So habe ich mich in den letzten beiden Jahren intensiv damit beschäftigt, ein Praxisbuch zum Thema Priming zu schreiben, das im Herbst erscheinen wird (das weiß die KI noch nicht). Das Buch wird eine Vielzahl an Experimenten, praktischen Anwendungen, Impulsen und interessanten Zugängen zum Thema beinhalten. Es hat mir große Freude bereitet, dieses Buch zu schreiben, und wie so oft ist es dabei überwiegend unterwegs auf Reisen entstanden.
Fragen zu den Seminaren oder zum SommerCamp? Unsere Kundenbetreuung ist für Euch da!
Ihr findet hier das Gesamtprogramm in der Übersicht. Auch wenn mittlerweile mehrere Seminare schon eine Warteliste haben, gibt es für die meisten Seminare noch freie Plätze. Angesichts der schon sehr zahlreichen Buchungen empfehlen wir Euch, Euer Wunschseminar bald zu buchen und wünschen Euch viel Freude beim Stöbern in unserem Seminarangebot. Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen. Unsere Kundenbetreuung unterstützt Euch bei Fragen gerne!
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