SEMINARE
Die Kunst des Dialogs –
eine ko-kreative Reise zu neuen Möglichkeiten im Denken, Fühlen und Miteinander-Sein
Unsere gewohnte Welt ist zunehmend starken Erschütterungen ausgesetzt. Es wird immer deutlicher, dass wir die enormen Herausforderungen, vor denen wir in der heutigen Zeit stehen, nur dann bewältigen können, wenn wir lernen, auf eine neue Weise miteinander zu denken und zu sprechen.
Der Dialog bietet einen solchen transformativen Rahmen, der weit über klassische Gesprächstechniken hinausgeht. Hier geht es nicht darum, Argumente auszutauschen oder andere zu überzeugen - sondern um Veränderungen an der Quelle unseres Denkens und Fühlens.
Dieser Prozess ermöglicht es, unbewusste Überzeugungen und Reaktionsmuster sichtbar zu machen, die unsere Interaktionen unterschwellig steuern.
Wir lernen im Prozess des Dialogs allmählich das Bemühen aufzugeben, von anderen verstanden zu werden und stattdessen uns selbst und andere besser zu verstehen. Wir lauschen auf das, was „zwischen uns“ entsteht. Wenn es uns gelingt, den Raum des Dialogs durch tiefes Zuhören gemeinsam zu öffnen, können wirklich neue Erfahrungen in uns und zwischen uns geschehen.
Zwischen den Phasen des Dialogs werden wir uns immer wieder Zeit für Stille nehmen. Über den Kontakt mit diesem Raum finden wir neue Möglichkeiten, unserer eigenen inneren Tiefe angemessenen Ausdruck zu verleihen.
Für Menschen, die professionell oder ehrenamtlich mit Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen arbeiten, eröffnet die dialogische Praxis eine neue Dimension: die Fähigkeit, Räume echter Begegnung zu gestalten, in denen kollektive Weisheit zum Erblühen kommen kann und nachhaltige Transformation möglich wird.
Datum:
26.07. - 30.07.2027
Investition:
1.475 Euro
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Die Prinzipien und förderlichen Rahmenbedingungen der dialogischen Methode kennen und in verschiedenen Kontexten anwenden können (Privat, Beratung, Führung, Community-Building)
Die eigene Reaktivität in Gesprächen erkennen und zunehmend in Responsivität verwandeln
Erleben, wie der Dialog Polarisierung und Fragmentierung in Gruppen auflösen und einen gemeinsamen Denk- und Erfahrungsraum entstehen lassen kann
Achtsamkeit nicht nur als stille Einzelpraxis, sondern als lebendige relationale Praxis in der unmittelbaren Begegnung mit anderen kultivieren
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Hintergründe und Geschichte des Dialogs (u.a. Bohm, Steininger, Hartkemeyer)
Förderliche Rahmenbedingungen und Leitlinien für den Dialog
Vom ICH/ES zum ICH/DU: Das „Zwischen-uns“ nach Martin Buber
Deep-Listening: die 4 Qualitäten des Zuhörens (Otto C. Scharmer)
Der schöpferische Dialog in der Gruppe – das Interbeing (Thich Nhat Hanh) als lebendige Erfahrung
Unterschiede zwischen generativem und themenzentriertem Dialog
Der innere Dialog: sich selbst gut zuhören als Basis für tiefes Zuhören
Die Methode des Inquiriy – in Kleingruppen an spezifischen Themen forschen
Stille & Präsenz als wichtige Ressource im Dialograum
Achtsamkeitsbasierte Körperübungen zur Erdung und Vertiefung
Die Weisheit der Gruppe nutzen – Unterstützung bei Anliegen aus dem TeilnehmerInnen-Kreis
Gesellschaftliche und politische Implikationen des Dialogs
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Dialogrunden im Plenum und in Kleingruppen
Übungen in Dyaden
Phasen der Stille und inneren Einkehr
Achtsamkeits- und Körperübungen
Selbstreflexion und Einzelarbeit
Kurze Impulsvorträge mit Raum für Austausch
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Dieses Seminar richtet sich an alle Menschen, die
auf der Suche sind nach einer authentischeren Art, mit sich selbst und anderen in Kontakt zu sein
ihre Fähigkeit vertiefen möchten, echte Begegnung und psychologische Sicherheit in Gruppen zu ermöglichen
lernen wollen, emergentes Wissen in Teams und Organisationen gezielt zu unterstützen
den Dialog als Format in ihre eigene Beratungs- oder Führungsarbeit integrieren wollen
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Die Teilnehmenden erhalten ein Teilnahmezertifikat.
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Jürgen Stock, Würzburg (D)
Beratung, Coaching und Supervision
