Mental Space Psychologie


Der Raum ist das primäre organisierende Prinzip in der Psyche. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Lucas Derks auf Grund von 30 Jahren Erfahrung mit verschiedensten raumorientierten Psychotherapiemethoden, wie die Arbeit mit dem Modell des Sozialen Panoramas, der Zeitlinie und anderen räumliche NLP-Formaten. Auch Studien im Bereich des Akademischen Forschungsgebietes der räumlichen Kognition (Spatial Cognition) können dies bestätigen. Dank der Mentalen-Raum-Psychologie werden die oft „magischen“ Effekte von Psychodrama, Aufstellungsarbeit, räumlichen NLP-Formaten und vielen verwandten Methoden klar verstehbar. Denn wenn die Arbeit an sich verständlich ist, wird sie automatisch effizienter und effektiver.

Neben dem Praktizieren von klassischen und neuen Therapietechniken können die Teilnehmer dieses Seminares mit einer Stärkung ihrer persönlichen und beruflichen Fähigkeiten rechnen. Da der Kurs auf der Basis von Erfahrungslernen arbeitet, kann es bei Teilnehmenden zu der Einsicht führen, dass das Unbewusste keine „black box“, sondern ein drei dimensionaler Raum mit klaren Strukturen ist. In diesem Raum haben alle Konzepte, die sich jemand geschaffen hat, ihren eigenen Platz. Jede Gedanken- und Konzeptänderung bedeutet auch eine Änderung von Verortung.

“Wo denkst du das? Wo nimmst du das wahr? Wo spürrst du das...? Zeige mit deiner Hand wo genau, bitte.”

Das Seminar zielt auf die Entwicklung der für den effektiven Umgang mit „unbewusster“ räumlicher Kognition wichtigen kommunikativen Fähigkeiten. Das heißt praktisch: es kommt zu einer Verlagerung der Aufmerksamkeit weg vom sprachlichen Ausdruck hin zu Gestik, Bewegung und Blickrichtung.

 Ein weiteres Seminarziel betrifft die raumorientierte Diagnose psychischer Befindlichkeit: jedes psychische Symptom kann als räumliches Phänomen betrachtet werden. Dass gilt genauso für Depression wie auch für verschiedene Persönlichkeitsstörungen. Dadurch ist die Mental Space Psychology der passende neue Weg für die klinische Psychologie und die Psychiatrie und kann auch die kognitive Therapie und Hypnotherapie zu einer Einheit von Theorie und Praxis führen.

Datum:

 20. - 22.07.2020

Investition:

715 Euro


Lucas Derks

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Sozialpsychologe, Entwickler des sozialen Panorama Models, NLP-Trainer, Kunstdozent


Inhalte

  • Die Geschichte von der Bedeutung des Mentalen Raumes in der Philosophie und Psychologie

  • Experimente mit verschiedenen räumlichen Psychotherapie- und Coachingtechniken

  • Die Stärkung der Wahrnemung von Signalen der räumlichen Kognition

  • Die Benutzung von räumlicher Gramatik in der Sprache

  • Mental Spatial Diagnose mit Hilfe von MSD-1

  • Grundstruktur von Mentaler-Raum-basierten psychotherapeutischen Verfahren


Methoden

  • The other Minds eye

  • The Wholeness Process

  • Sociales Panorama

  • die Arbeit mit dem Selbst

  • Intrusians in Mental Space

  • Moving mental Objects

  • Körper und Organe als räumliche Interventionszugänge

  • die Persönliche Zeitlinie

  • assoziierte und dissoziierte Traumaverarbeitung

  • Arbeit mit Depression

  • räumlicher Zugang zu Autismus und Hyperemphatie


Zielgruppe & Voraussetzungen

Das Seminar ist für jene bestens geeignet die nicht nur nach neuen Werkzeugen suchen, sondern auch am neuesten Stand von psychologischen Einsichten interessiert sind.

Teilnehmer mit Erfahrung in Kognitiver Therapie, Hypnotherapie und/oder NLP werden sich in diesem Seminar am meisten zuhause fühlen. Auch eine Faszination für psychologische Prozesse ist ein guter Grund sich dieses Seminar einmal genauer anzuschauen.


Zertifizierung

Alle Teilnehmenden erhalten ein Metaforum Teilnahmezertifikat.


Literaturempfehlungen

  • Dr. L.A.C. Derks (2018): Mental Space Psychology (Deutsche Übersetzung wenn verfügbar in 2020)

  • Society for Mental Space Psychology (2019): Mental Spatial Diagnosis

  • Lucas Derks (2000): Das Spiel Sozialer Beziehungen, Klett-Cotta, Stuttgart